Bewegung tut gut und verändert Denkmuster

Bewegung wirkt gegen Depressionen, dies kann beinahe so effektiv sein wie eine medikamentöse Therapie. Es scheint, dass regelmäßige Bewegung hilfreiche Mechanismen im Gehirn in Gang setzt, die dem Köper auch langfristig helfen können. Sobald man sich bewegt, wird die Gehirnaktivität verändert.

Eine Theorie besagt, dass durch Bewegung der Botenstoff BDNF (brain derived neurotropic factor), der bei Depressiven mangelhaft vorhanden scheint, im Blut steigt. Dadurch können neue neuronale Verbindungen entstehen, was andere Verhaltensweisen möglich macht. Eingefahrene und wenig produktive Denkmuster, die oft ein charakteristisches Symptom bei einer Depression sind, werden aufgegeben und durch flexibleres Denken ersetzt.

Ein weiteres Forscherteam untersuchte gesunde Probanden und zeigte, dass durch Bewegung der motorische Kortex aktiviert wird und der präfrontale Kortex, zuständig für logisches Denken und Planen, heruntergefahren wird. Als Konsequenz haben wir den Kopf frei und sind wieder aufnahmefähiger.

Eine begleitende Maßnahme, um seiner Psyche gutes zu tun, sollte eine Form von Bewegung sein. Was man wählt sollte als angenehm empfunden werden. Je regelmäßiger wir Sport treiben, desto weniger Überwindung wird es uns kosten.

 

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